Frühlingsgefühle und der erste Sonnenbrand

Dass Sonnenbrände nicht so gesund sind , das dürfte mittlerweile jeder wissen. Doch welche sinnvollen Maßnahmen gibt es um sich zu schützen oder um Rot in Braun zu verwandeln?

Die Haut ist unser größtes Organ. Sie ist beim Erwachsenen bis zu 2 qm groß und wiegt zwischen 3-5 Kilogramm. Bekommt man einen Sonnenbrand und das ist ja häufig eine komplette Körperhälfte, weil man beispielsweise auf dem Bauch eingeschlafen ist, kann man sich leicht vorstellen, welche Auswirkungen das auf den gesamten Organismus haben kann.

Sonnenbrand Sonne Schmerz Sonnenschutz Sonnenmilch Entzündung Sonnenbad Meer Strand Braun werden Heilpraktiker Feldkirchen München Ost
Quelle: pixabay

Ein Sonnenbrand ist eine Entzündung und je nach Schweregrad auch genauso zu behandeln, wie eine Verbrennung oder Verbrühung. Spätestens am Abend spürt man schon, dass man besser hätte aufpassen sollen. Das Immunsystem arbeitet auf Hochtouren und es werden vielfältige Heilungsprozesse eingeleitet. 


Kein Problem, denken viele, es gibt ja Sonnencremes. Da ist für jeden Hauttyp die richtige Schutzstärke und mal mehr, mal weniger Inhalts- und Zusatzstoffe dabei. Los gehts!

Leider muss man sagen, dass genau die Schutzstärke dafür verantwortlich ist, dass zwar die UV-B Strahlen, die den Sonnenbrand erzeugen nicht mehr so leicht durchkommen, doch genau diese Strahlen sind es auch, die unseren Vitamin D Spiegel erhöhen. 

Wofür benötigt der Körper Vitamin D?

Hier eine Auflistung, die häufig mit einem Vitamin D Mangel einhergehen:

- Muskulatur Verkrampfung, Zucken, Zittern, Schmerz und Schwäche der Muskeln

- Adynamie Kraftlosigkeit, Schwäche, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit

- Nervensystem Störung der Nervenfunktion, Schlafstörung, innere Unruhe, Kopfschmerz

- Orthostase Kreislauf- und Durchblutungsstörungen, Kältegefühl an Händen und Füßen

- Skelettschäden Osteoporose (Schwund der Knochenmasse), Osteomalazie (Knochenerweichung)

- Adipositas Wenn es mit dem Abnehmen, trotz Sport und aller Bemühungen nicht klappt, gibt es viele Faktoren. Ein niedriger Vitamin D Spiegel ist aber fast immer beteiligt.

- chronische Schmerzen Arthrose/Arthitis, Fibromyalgie, Rheumatischer Formenkreis.

- Krebs In der Krebsbehandlung und auch in der Vorsorge unerlässlich.

 

Also ist regelmäßiges Sonnenbaden für die Bildung von Vitamin D wichtig, doch auch viele der anderen Inhaltsstoffe, die sich in einer Sonnencreme verbergen sind nicht empfehlenswert (Stichwort: Nanoartikel)! Vor allem nicht regelmäßig großflächig aufgetragen.

Also die Sonne besser komplett meiden?

Nein, sogar im Gegenteil!  Ich möchte Ihnen gerne ein Gefühl für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Sonne geben.

Die helleren Hauttypen sollten ein wenig vorsichtiger sein. Sich an den "Sonnenkonsum" im Frühling gewöhnen. Lieber öfter, aber kürzer und mit dünner (weißer) Kleidung und Sonnenhut. Wer schon vorgebräunt ist, kann schon etwas mehr Sonne genießen. Suchen Sie sich großzügige Schattenquellen unterm Baum oder Sonnenschirm. Falls Sie sich doch mit Sonnencreme sicherer fühlen, oder es einfach sinnvoll ist (z. B. bei einem Stadtbummel) sich darüberhinaus zu schützen, der greift auf Lichtschutzfaktor auf mineralischer Basis (z. B. bei dm, Lavera) zurück. Nicht ganz so komfortabel aufzutragen, aber dafür mit weniger schädlichen Inhaltsstoffen.

 

Oft lese ich im Internet den Tipp, sich vor dem Sonnenbaden mit Kokosöl einzureiben, weil es auch einen leichten natürlichen Lichtschutzfaktor hat. Bei mir persönlich klappt das leider nicht - eher im Gegenteil: Ich habe das Gefühl, dass der gleiche Lupeneffekt entsteht, wie wenn man im Wassser ist und ich werde viel stärker rot.

 

Freue mich auf Ihre Kommentare oder Erfahrungen!

 

Mein persönlicher Geheimtipp

Wer seinem Körper (auf allen Ebenen) etwas Gutes tun möchte und die persönliche Lichtempfindlichkeit erhöhen will, kann das sehr wirkungsvoll mit Asthaxantin tun. Das ist ein spezielles, sehr hoch dosiertes Antioxidants (Nahrungsergänzungsmittel). Um die volle Wirkung zu erhalten, sollte man auch im Frühling hochdosiert beginnen und kann nach 4-8 Wochen die Dosis verringern.

Doch rot geworden. Was tun?

Doch was kann man tun, wenn es die Haut doch rot geworden ist? Schnell sein! Eine Entzündung ist immer auch ein Säure-Anflug und die für die Heilung werden Antioxidantien und Aminosäuren (Eiweisse) benötigt.

 

  • Das Sonnenlicht sollte vorerst gemieden werden und die betroffenen Stellen leicht gekühlt.
  • Bandagen oder ein T-Shirt tränken in Wasser mit aufgelöstem Basensalz oder Natron (aus der Drogerie). Über mehrere Stunden auf der Haut tragen.
  • Kokosöl (Bio) trägt zur Regeneration bei, ebenso wie (möglichst reines) Aloevera-Gel. 
  • Ein unkonventioneller Tipp ist die Einnahme von Aspirin oder NAC aus der Apotheke. Es hilft dabei den Schmerz zu stillen und hilft die Entzündung zu verringern.
  • Zusätzlich können auch hochdosierte Vitamin C- und Baseninfusionen von innen zur besseren Heilung beitragen.

Meist kommt es auf die Menge an

Wie meistens im Leben ist ein zuviel von dem einen oder dem anderen nicht gut. Ebenso beim Sonnenbaden. Genießen Sie sie, denn die Sonne zu meiden hätte katastrophale Folgen.

Aber (ver-)brutzeln Sie sich nicht. :)

Kommentar schreiben

Kommentare: 0