Der Traum vom schlank sein

... und wie er gelingen kann

Vom Übergewicht, zum Abnehmen, über den Stoffwechsel

Zuerst einmal die Frage, möchte überhaupt jeder schlank sein?

 

Einige Therapieansätze gehen dabei folgendermaßen vor: Zuerst kommt die Diät, dann der Jojo-Effekt und anschließend die Therapiesitzungen beim Psychologen. Macht auch Sinn, dass man professionell beigebracht bekommt, wie man es mental am Besten verkraftet, sich unwohl in seinem Körper zu fühlen und zu wissen welche gesundheitlichen Folgen Übergewicht meist mit sich bringt (sorry für den Sarkasmus).  

 

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Doch keine Sorge, wer sich für seine Gesundheit engagieren möchte, der kann das Gewicht und die Zahl der Waage gerne vergessen. Denn auch Normalgewichtige haben oft reichlich Beschwerden - das Übergewicht ist bestimmt nicht der einzige Übeltäter.

Eine zweifelhafte Karriere

Eine typische Diätkarriere könnte folgendermaßen aussehen:

Die ersten Bemerkungen im Elternhaus, das Kind solle weniger essen. Wenig später folgt die erste Diät, finanziert von der Krankenkasse. Klasse, jetzt weiß das Kind wie (meist) langweilige und unbefriedigende Kost zubereitet wird. Doch der Alltag sieht anders aus. Nun folgt der erste Jo-jo Effekt. Später erinnert man sich wieder an diese Diät (denn damit hatte man ja tatsächlich abgenommen) und steigt voller Elan wieder ein - oder sucht sich eine neue, die gerade groß angepriesen wird. Das Schema wiederholt sich... leider.

 

Meiner Erfahrung nach kann ich sagen, dass es Menschen gibt, die haben wirklich nur etwas über den Hunger gegessen und sich ein wenig zu wenig bewegt. Diese Personengruppe ist aber in den meisten Fällen nicht stark übergewichtig. Und haben oft einfache Methoden "die paar Kilo" wieder loszuwerden.

 

Reden wir von Menschen, die wirklich abnehmen wollen und auch sollten, damit sie sich wieder wohler fühlen können. Dann sind es meistens die, die es bisher am meisten versucht haben. Und am Ende dieser Karriere steht häufig auch wieder die Krankenkasse, die dann auch wieder eingreift und eine operative Magenverkleinerung bezahlt. An die Folgen möchte ich an dieser Stelle gar nicht erst denken.

 

Erkennen Sie sich vielleicht auch wieder?

Und hat man sich dann erstmal mit seinem Übergewicht abgefunden, sich hübsch eingekleidet in den hübschen Modegeschäften für Übergrößen, stellt man vielleicht irgendwann fest, dass der Körper nicht ganz so will wie man vielleicht selbst.

 

Diabetes II, Fettleber, zu hohe Cholesterinwerte, der Blutdruck steigt, Cellulite... um nur die gängigsten Probleme zu nennen. Und der Arzt schlägt die Hände über dem Kopf zusammen und sagt (habe ich wirklich schon einmal erlebt) "wollen Sie noch länger leben, dann tun Sie doch endlich mal was!"

 

Doch was? Vielleicht doch wieder eine Diät probieren? Medikamente nehmen? Ein Teufelskreis.

Mein Vorschlag: Die Wurzel des Problems sichten

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Ich habe hier mal Gründe zusammengetragen, die aus meiner Sicht dazu führen können, dass es nicht klappt mit den üblichen Abnehmstrategien:

  • Welche der Maßnahmen ist die richtige für mich? Den Durchblick kann man leicht verlieren im Abnehmdschungel.
  • Weniger Essen und mehr Sport. Jetzt fühle ich mich aber total schlapp, wie soll ich mich denn jetzt auch noch bewegen?
  • Mein Essen besteht nur noch aus Shakes, die Gelüste sind aber stärker als je zuvor.
  • Mist, meine Diät passt gesellschaftlich schwierig.
  • Ich habe Hunger. Reiss´ dich zusammen.

Der Hunger und die Willenskraft

Hunger ist ein Ur-Gefühl. Hunger sichert uns das Überleben. Und nun glauben wir, wir können den Hunger einfach willentlich steuern? Da wäre die Spezies Mensch schon sehr überheblich ;).

 

Doch was ist Hunger eigentlich?

Hunger ist die Möglichkeit des Körpers regelmäßig darauf aufmerksam zu machen, dass Nachschub an Nahrung benötigt wird. Die Nahrung wiederum enthält die Inhaltsstoffe, die der Körper braucht um seine Funktionen einwandfrei aufrecht erhalten zu können.

Alles wird gesteuert: Jedes Organ bekommt seinen Anteil um es wieder zu verbrauchen und für Notfälle und schwere Zeiten legt der Körper reserven an. Kluger Körper. Eigentlich dürfte nichts schief gehen.


"Vergiss die Waage, das Kalorienzählen und den Glauben, dass man es nur schaffen kann, wenn man über einen besonders starken Willen verfügt."


Problematisch wird es, wenn der Körper einem zivilisierten Menschen trifft. Dieser Mensch isst nicht einfach das was er findet, dann wenn er Hunger hat. Dieser Mensch kann alles was es in unserer Welt gibt, zu jedem Zeitpunkt essen.

 

Die Nahrungsmittel sind meistens arm an brauchbaren Inhaltsstoffen, arm an echtem Geschmack, enthalten wenig hochwertige Fettsäuren, lösen starke Blutzuckerschwankungen aus und werden aufgehübscht mit künstlichen Zusätzen und Geschmacksverstärkern.

 

Der Körper verarbeitet das alles auch brav. Versucht so gut es irgendwie geht,unter diesen schlechten Lebensumständen, den Menschen am Leben zu erhalten.

 

Nun hat dieser Mensch vielleicht auch noch Stress und bewegt sich zu wenig. Das hat meist fatale Folgen, die aber jeder kennt und als normal gegeben annimmt.

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  • Stress verbraucht übermässig viele Nährstoffe.
  • Nährstoffmangel macht Hunger.
  • Nährstoffmangel stört die Zellfunktion.
  • Eine gestörte Zellfunktion spürt der Mensch unterschwellig. Die Leistungsfähigkeit lässt nach.
  • Cholesterin steigt, weil dem Körper Fett fehlt.
  • Die Zellen sind überversorgt mit Glucose und können nichts mehr aufnehmen.
  • Der Mensch bewegt sich nicht und rostet ein.
  • Der Mensch fühlt sich viel zu schlecht und schwerfällig um sich zu bewegen.

 

Gibt es Wege aus der Falle?

Am Anfang fühlt sich eine Ernährungsumstellung noch an wie eine Diät. Bis der Körper verstanden hat was nun passiert und dass sein Mensch ihm plötzlich wieder Gutes tun möchte. Auch bis der Geist nachgezogen hat und gedanklich umsetzen kann, was der Körper spürt, kann ein wenig Zeit vergehen.

Und was nie vergessen werden darf. Wir sind süchtig! Viele Lebensmittel, vor allem die Weizenhaltigen und Lebensmittel mit Geschmacksverstärkern, wirken genau wie Drogen. Enthalten teilweise opioidhaltige Stoffe, die an die gleichen Rezeptoren andocken. Viele von uns sind zuckersüchtig!

 

Behalten Sie das immer im Hintergrund, wenn es Ihnen am Anfang der Umstellung nicht gleich gelingen mag. Aber würden Sie einem Drogenabhängigen sagen, dass es ok ist in seiner Abhängigkeit zu bleiben - bloß weil der Entzug nicht so einfach ist?

 

Wer durchält wird belohnt!

Essen Sie nährstoffreiche, echte Lebensmittel aus möglichst guter Herkunft! Kochen Sie selbst und verwenden Sie nur einwandfreie Gewürze (das geht beim Salz los). Bauen Sie vermehrt Fettsäuren wie Butter oder Kokosöl in Ihren Alltag ein und vermeiden Sie starke Blutzuckerschwankungen und Künstliches (wie beispielsweise Eiweißpulver, die meisten Süßstoffe und Soja).

Haben Sie Spaß am Kochen und Essen. Finden Sie Rezepte, die Ihnen schmecken und suchen Sie nach cleveren Möglichkeiten, wie Sie auch auswärts gut und lecker essen können.

 

Ist der Körper gut mit Nährstoffen versorgt, ist die Fett- und Eiweißversorgung gesichert, dann spürt man, dass es wenig Willenskraft braucht um die neue Ernährung durchzuhalten.

 

Nutzen Sie die Möglichkeiten sich über das Internet oder Bücher zu informieren. Stichwörter sind

LCHF oder Paleo.


Für weitere Informationen können Sie sich gerne für meine Vorträge anmelden oder mich zum kurzen Erstgespräch völlig unverbindlich kennenlernen.

 

Ich unterstütze Sie gerne bei Ihrer Ernährungsumstellung und natürlich auch individuell, falls Sie weitere gesundheitliche Themen verbessern möchten.

Ich freue mich auf Sie!

 


 

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Kuklinski, B. "Nahrungsfett, metabolisches Syndrom, mitochondriale Zytopathie." OM & Ernähr 120 (2007): F4-F10.

Reinwald, Heinz. "Die ketogene Diät: Plädoyer für einen Paradigmenwechsel."

 

Smeitink, J., and U. Wendel. "Mitochondriopathien." Pädiatrie. Springer Berlin Heidelberg, 2003. 381-391.
http://well.blogs.nytimes.com/2016/02/17/foods-high-in-cholesterol-dont-raise-heart-risks/?_r=0