Nahrungsmittelunverträglichkeiten


& Allergien

Es handelt sich um eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte Umweltstoffe oder Lebensmitteleiweiße, die üblicherweise harmlos sind (Allergene). Abwehrzellen, die sogenannten Antikörper, lösen am Ort des Geschehens Entzündungen aus. Das erklärt, weshalb bei Nahrungsmittelallergien meist zuerst die Darmschleimhäute betroffen sind.

Die Abwehrzellen schütten dabei ein Hormon namens Histamin aus, das den Entzündungs- und Abwehrprozess startet.

Verschiedene Arten werden unterschieden

Soforttyp:

Symptome treten meist nach wenigen Sekunden oder Minuten auf und werden durch Abwehreiweiße namens Immunglobuline E ausgelöst.


Typ-3 Allergie / Spätreaktion:

Die Reaktionen treten zeitverzögert auf (4-72 Std.) und werden von den Immunglobulinen 1-4 gestartet. Diese Symptome sind deshalb schwer zu deuten, weil sie nicht direkt mit der Nahrungsaufnahme in Verbindung gebracht werden können. Oft kann man sich nicht einmal mehr genau erinnern, was man vor zwei Tagen gegessen hat.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten Gesundheit Wohlbefinden Freiheit Entzündung Schmerz Allergie Darm Heilpraktiker Feldkirchen München Ost

Es mag vorerst bedrohlich wirken, wenn eine Nahrungsmittelunverträglichkeit diagnostiziert wird. Daher ist es mir wichtig, Sie bestmöglichst zu unterstützen, um Ihre anfängliche Unsicherheit zu lindern. Bereits nach einer kurzen Zeit der Ernährungsumstellung, stellt sich häufig ein völlig neues Körpergefühl ein.


Was passiert im Körper?

Bei jeder allergischen Reaktion wird das Gewebshormon Histamin ausgeschüttet. Wird es nicht mehr benötigt, sollte es im angemessenen Zeitrahmen vo Enzym Diaminoxidase abgebaut werden. Ist dieser Ablauf gestört, kommt es zur Erweiterung der Blutgefäße (Wasseransammlung, Ödembildung, laufende Nase). Geschieht dies im Gehirn, kann dies ein Auslöser für Migräne sein, da die austretende Flüssigkeitsansammlung Nerven komprimieren kann.

Zudem werden entzündungsfördernde Botenstoffe (Zytokine) freigesetzt, welche die Bildung von NO-Gas fördert (stark entzündlich).


Folgende Symptome können unter anderem durch diesen Vorgang ausgelöst werden:

  • Steigerung der Herzfrequenz
  • Erhöhte, chronische Steigerung der Magensäure Produktion
  • Reizdarm
  • Asthma
  • Hauterkrankungen, Juckreiz
  • Gereiztheit, Unruhezustände, AD(H)S
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Migräne

Was man tun kann

Wer sowieso schon spürt, dass er auf manche Lebensmittel Reaktionen hat (das kann auch nur ein leichtes brennen oder kribbeln am Mund sein) oder wer von chronischen Beschwerden betroffen ist, ist meist von einer Nahrungsmittelunverträglichkeit betroffen. Hier bieten sich verschiedene labordiagnostische Tests an, um diese herauszufinden.


Anschließend folgt, für einen begrenzten Zeitraum, ein striktes Weglassen der positiv getesteten Lebensmittel. Nur so kann sichergestellt werden, dass sich das Histamin und die entzündungsfördernden Botenstoffe wieder zurückbilden und sich vor allem die Darmschleimhaut regenerieren kann.

Fazit:

Werden im Rahmen einer Therapie Nahrungsmittelunverträglichkeiten übersehen, verläuft die Behandlung leider oft nicht so positiv wie erhofft.