Entgiftung


Sich vor Vergiftung bewahren zu wollen ist ein sinnloses Vorhaben. Giftstoffe sind immer und überall. Also auch um uns und in uns. Wer dennoch vorbeugen möchte, der unterstützt seine Entgiftungsorgane optimal in ihrer Funktion (Leber, Niere, Haut, Lymphe) und versucht sich den gefährlichen Stoffen so wenig wie möglich auszusetzen.

Menschen haben unterschiedliche Konzentrationen an krankmachenden Stoffen in sich und jeder Organismus reagiert anders. Die Rede ist von

  • Schwer- und Leichtmetallen (wie Aluminium, Blei, Quecksilber)
  • Pestiziden
  • Farb- und Konservierungsstoffen

Aufgenommen werden diese Stoffe über die Nahrung, das Trinkwasser, Kosmetikprodukte und Zahnfüllungen. Da die Symptome, die möglicherweise mit einer Schwermetallbelastung einhergehen, stark variieren, werden sie selten mit einer solchen in Verbindung gebracht. Auch sind akute Vergiftungszustände eher selten, häufig dagegen der schleichende Verlauf.


Interessant:

Zahnärzte sind laut Verordnung dazu verpflichtet das Amalgam am Ablauf des "Spuckbeckens" sicher abzutransportieren, damit es nicht in die Kanalisation gelangt. Nun stellt sich die Frage, warum es nicht in die Gewässer gelangen soll, aber im Mund des Patienten gut aufgehoben ist?


Welche Beschwerden werden (mitunter) durch eine zu hohe Giftbelastung verursacht?

  • Allergien
  • Asthma
  • Bauchschmerzen
  • Pilzbelastung
  • Depressionen
  • Chronische Müdigkeit
  • Gedächtnisstörungen
  • Haarausfall
  • Hauterkrankungen
  • Infektanfälligkeit
  • ungew. Kinderlosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Pelzigkeitsgefühle
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • Sehstörungen
  • Schleimhautentzündung
  • Störung d. Regeneration
  • Zahnfleischbluten

Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


Worin besteht der Zusammenhang?

Giftstoffe stören den optimalen Stoffwechselablauf. Das wiederum sorgt für Störungen in der Zellfunktion. Der Organismus versucht seine Energie vermehrt aus Blutzuckervergärung zu gewinnen (statt Sauerstoff zu nutzen), was wiederum einen erhöhten Anfall von linksdrehender (krankmachender) Milchsäure im Gewebe zur Folge hat.

Nutzen Sie die Funktion Ihrer Lunge um schädliche Substanzen mit dem Atem loszuwerden.

Sport (an der frischen Luft) verstärkt diesen tollen Effekt der Natur.


Bin ich betroffen?

Vermutlich ja, denn einige der genannten Stoffe werden auch von der Mutter über die Plazenta und die Muttermilch an ihr Kind übergeben.

Ohne genaue Labordiagnostik kann allerdings schwer das Ausmaß abgeschätzt werden. Außerdem braucht man für eine gezielte Ausleitung auch genaue Informationen darüber, mit welchen Stoffen der Organismus am meisten belastet ist.

Was man dagegen tun kann

Zur unspezifischen Entgiftung und auch von Pestiziden eignen sich Algen recht gut. Man sollte allerdings darauf achten diese Präparate nicht gleichzeitig mit Spurenelementen einzunehmen. Auch regelmäßige Saunagänge helfen dabei unerwünschte Stoffe über die Haut loswerden zu können.

 

Die einzige Möglichkeit labordokumentiert (spezifisch) auszuleiten ist die Chelat-Therapie. Diese Methode ist auch von der WHO anerkannt. Dafür werden Stoffe, die in der Lage sind Schwermetalle zu lösen und zu binden, per Infusion in den Organismus gebracht und anschließend auf üblichem Wege ausgeschieden. Daher ist es auch unerlässlich, funktionierende Organe zu haben. Andernfalls kann man mehr Schaden anrichten, als Gutes zu tun.