Zellgesundheit


Mitochondriopathie-Therapie

Was für ein Wort. Obwohl man es fast nicht aussprechen kann, ist eine Mitochondriopathie bei Chronikern häufiger anzutreffen als man denkt.

 

Es gibt eine schulmedizinisch anerkannte Form dieser Erkrankung. Dabei handelt es sich um die angeborene Form.

 

Ich möchte Ihnen aber gerne die Hintergünde zur erworbenen Mitochondriopathie erläutern. Angeboren trifft man diese Erkrankung sehr selten. Im Laufe der Zeit zugezogen häufiger und diese Form wird auch in meiner Praxis behandelt.

Woher nehmen wir die Energie zum Leben?

Diese Energie nennt sich ATP (Adenotriphosphat) und wird in den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zellen gebildet. Wir haben XXX Zellen in uns und in jeder dieser Zelle befinden sich hunderte(?) von Mitochondrien. Ein einfacher Merksatz lautet: Habe ich viele Kraftwerke, die mir viel ATP produzieren, fühle ich mich fit und kann über viel Energie verfügen.


Leider gibt es aber Umstände, die dazu führen können, dass diese Kraftwerke geschädigt werden.


Wie äußert sich eine Schädigung der Mitochrondrien?

In erster Linie durch Energiemangel, Antriebslosigkeit und Müdigkeit. Schlafen oder Urlaub bringen nicht den gewünschten Erholungseffekt. Natürlich können noch weitere Ursachen für diese Symptome eine Rolle spielen, wie beispielsweise eine Nebennierenschwäche.

Im Detail möchte ich hier aber auch die intrazelluläre Problematik eingehen.

Können Kraftwerke kaputt gehen?

Ja, entweder gehen ganze Zellen zu Grunde oder in den Zellen verinngert sich die Anzahl der Mitochrondrien. Dies kann zum Beispiel durch folgendes passieren:

  • Das Milieu, also die Umgebung in der Zelle stört die Neubildung
  • Es fehlen wichtige Nährstoffe um neue Kraftwerke zu bilden
  • Der biologische Prozess zur Neubildung wird durch Schwermetalle blockiert


Im Praxisalltag beobachte ich häufig die Ursache Antibiotikumeinnahme.

Bitte verstehen Sie mich an dieser Stelle nicht falsch! Ich halte es für segensreich, dass wir Antibiotikum und andere Mittel einsetzen können, wenn es WIRKLICH notwendig ist. In anderen Fällen gibt es genauso effektive und wirksame Mittel, ohne aber die Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen.

Es wird Antibiotika eingenommen und man ist sowieso schon durch die Krankheit wofür man das Medikament einnimmt geschwächt. Schnell spürt man, dass man unter Antibiose noch schwächer wird. Dieser Zustand hält oft auch bis über den Zeitraum der Einnahme an. Die Folgen sind eine Störung der Kraftwerke und eine Senkung des Immunsystems, da die guten Darmkeime mit entfernt wurden.

Hat man eine gute Grund-Konstitution, wenn man grundsätzlich viel wegsteckt, dann geht auch dieses Erschöpfungsgefühl oft von selbst nach einiger Zeit wieder weg.

Wer empfindlicher reagiert, wird nun noch Infektanfälliger werden. Das nächste Antibiotikum und der nächste Infekt werden nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Entweder gehen im Laufe der Zeit die Darmbeschwerden oder die Müdigkeit nicht mehr weg - oder beides.

Wie kann ich herausfinden ob ich Betroffen bin?

Dies lässt sich nur mit speziellen Blutuntersuchungen herausfinden. Dazu gehören vor allem die Parameter LDH-Gesamt, LDH Isoenzyme und ATP (Intrazellulär).

Was kann man tun?

Fallen die Testergebnisse positiv aus, bietet die Cellsymbiosetherapie nach Kremer hier einen sehr hilfreichen Ansatz.

  • Durch gezielte Nährstoffzufuhr über die sogenannten Protokollinfusionen und durch orale Einnahme von verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen, kann man den Prozess der Mitochondrien-Neubildung ansteuern.
  • Die Darmgesundheit bildet eine fundamentale Säule, wie auch die Ernährung.
  • Das Milieu wird über Säure-Basen- und Entzündungshemmende Maßnahmen reguliert
  • Und die Blockierung durch Schwermetalle sollte aufgehoben werden.

Dann stehen die Chancen gut, dass Sie von einer symptomatischen Behandlung loskommen - hin zu neuen energieproduzierenden Kraftwerken.