Meniskusschaden


 

 

 

 

 

Bereits an anderer Stelle konnten Sie etwas über die Behandlung von Knieschmerzen in meiner Praxis erfahren. Da viele Patienten mit der Diagnose Meniskusschaden zu mir kommen, gehe ich gerne etwas genauer darauf ein.

 

Meist sind es plötzlich stechende Schmerzen oder Knieblockaden als Zeichen für eine Meniskusschädigung. Man geht davon aus, dass diese Erkrankung im degenerativen Bereich angesiedelt ist. Da der Meniskus aus Knorpelgewebe entsteht und im Laufe der Zeit schlechter durchblutet wird. Die Diagnose wird mittels MRT gestellt, wobei auffällig ist, dass die meisten Menschen ab 50 Jahren kleinere Risse haben, aber nicht jeder über Schmerzen klagt.


Ursächlich für die Schädigung des Meniskus ist meist ein zu hoher Druck, der auf dem Gelenk lastet. Ausgehend von Fehlspannungen in der Muskulatur und den Faszien, welche Mittels MRT nicht erkannt werden können. Je nach persönlicher Statik ist eher der innere oder äußere Meniskus betroffen.

 

Ist der Meniskus stark gerissen und blockiert dauerhaft, ist eine Operation unumgänglich. In allen anderen Fällen lohnt es sich mit gezielter manueller Therapie zu hohe Spannungen aufzulösen.


Oft ist auch eine verkürzte Oberschenkelmuskulatur als Begleiterscheinung zu finden, welche sich durch einfachen Übungen zu Hause gut dehnen lässt.