Diagnostik des Bewegungsapparates


Körpersprache richtig nutzen - Manuelle, optische und funktionelle Diagnose

Akute Verletzung:

 

Hier ist es in erster Linie wichtig einen Bänderriss oder einen Knochenbruch auszuschließen.

Danach wird geprüft wie sich der Schmerz genau darstellt und inwieweit welche Funktion eingeschränkt ist.

Auf dieser Basis erfolgt die therapeutische Anwendung. Bei akuten Beschwerden hat sich eine Kombination aus der Myofaszialen Osteopathie nach Typaldos und Mikroenergietherapie besonders bewährt.

Chronische Beschwerden:

 

Man nennt Erkrankungen chronisch wenn sie länger als mindestens 4 Wochen andauern. Es gibt auch Beispiele, wo sich der chronische Verlauf und akute Schübe abwechseln. Hier geht man in erster Linie genauso wie bei der akuten Verletzung vor. Der Patient zeigt die schmerzhafte Stelle und die Funktion wird geprüft.

 

Anschließend mache ich mir ein Bild über die komplette Statik des Patienten:

  • Wie stehen die Füße auf dem Boden
  • Sind die Beinlängen gleich
  • Ist die Hüfte ausgeglichen
  • Wie richtet sich die Wirbelsäule aus
  • Hängt der Oberkörpter nach hinten über das Gesäß
  • Ist der Kopf weit nach vorne gestreckt
  • Sind die Schultern auf einer Höhe

Denken Sie sich einmal durch diese Aufzählung und vergleichen Sie einfach nur mal Ihre Haltung mit Ihrer Vorstellung von einer "guten Körperhaltung".

 

Es werden verschiedene Tests gemacht, die den Gleichgewichtssinn betreffen und die Augenmuskulatur wird ebenfalls überprüft.

 

Sollte Ihre Kiefernmuskulatur durch nächtliches Zähneknirschen oder zu viel Kontakt der Zähne tagsüber (nur max. 10 min täglich ist normal) verspannt sein, ist es notwendig diesen Bereich manuell zu lockern. Eventuell wird anschließend eine Schiene beim Zahnarzt angefertigt.

Man kann sich gut vorstellen, dass eine hart-verspannte Kiefernmuskulatur auch einen dauerhaft verspannten Nacken zur Folge haben kann.

 

Einerseits hilft es schon sehr einfach nur zu wissen in welchem Bereich die eigene Körperhaltung verbesserungswürdig ist, andererseits kann man auch ganz bewusst Maßnahmen einleiten.

Die Posturologie ist die, in meinen Augen, geniale Möglichkeit die Haltung passiv zu beeinflussen. Dazu können über gezielte Kräftigungs- und Dehnübungen oder zumindest Anfangs über manuelle Griffe die verkürzten oder angespannten Körperbereiche wieder ins Lot gebracht werden.